Liebe Freunde und Freundinnen unseres Vereins LebensAlter und dem Wohnprojekt in Ginsheim,

wir haben für unseren Verein und alle Projekte und Initiativen eine gemeinsame Internetseite eingerichtet.

Sie ist unter der Adresse www.verein-lebensalter.de zu erreichen.

Informationen zu dem Wohnprojekt werden in Zukunft dort zu finden sein, diese Internetseite wird

nicht mehr aktualisiert und ab Juli 2019 nicht mehr erreichbar sein.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus-Dieter Wahl

 

 

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

wie Sie sicher schon bemerkt haben, hat sich in den letzten Wochen zwischen unseren Häusern etwas getan:

Der neue Sommer-Sitzplatz, die Pergola ist fertig.

Jetzt müssen noch die Kletterpflanzen wachsen, dann erhält die Pergola auch ein schönes „grünes Kleid“. Wie schon vorher angekündigt: Dieser Sitzplatz ist nicht nur für uns gedacht, sondern Sie alle sind eingeladen, sich dort zu treffen, zusammen zu sitzen, zu schwätzen, zu feiern oder sich auszuruhen. Wir wollen gleich damit beginnen und laden Sie herzlich zu einem

Einweihungs-Fest am Samstag, den 25.5.2019 ab 16.30 Uhr

ein. Das passt sehr gut, denn an diesem Wochenende wird auch bundesweit der „Tag der Nachbarn 2019“ begangen.

 

Wie lernt man hoffen?

Im Augenblick wird die Frage nach der Hoffnung an vielen Orten gestellt. Sie irritiert mich, denn sie wird oft lamentös und vor jedem Handeln gestellt. Erst will man in der Aussicht versichert sein, dass alles gut geht, allenfalls dann wird man handeln und seinen Teil zum guten Ausgang beitragen.

Vielleicht sollten wir die Frage nach dem guten Ausgang vergessen, denn sie ist nicht beantwortbar. Vielleicht war die Geschichte mit dem Regenbogen nach der Sintflut, die die Bibel erzählt, doch anders gemeint. Es waren wohl nicht der einfache Fortbestand der Welt gemeint, der Fortschritt und die Garantie des guten Ausgangs.

Vielleicht heißt Hoffnung gar nicht der Glaube an den guten Ausgang der Welt und an die Vermeidung ihrer Zerstörung. Es garantiert uns keiner, dass das Leben auf der Erde in absehbarer Zeit nicht kollabiert, auch kein Regenbogen. Aber wir können tun, als hofften wir. Hoffen lernt man auch dadurch, dass man handelt, als sei Rettung möglich. Hoffnung garantiert keinen guten Ausgang der Dinge.


Hoffen heißt darauf vertrauen, dass es sinnvoll ist, was wir tun. Hoffnung ist Widerstand gegen Resignation, Mutlosigkeit und Zynismus.


Die Hoffnung kann lesen. Sie vermutet in den kleinen Vorzeichen das ganze Gelingen. Sie stellt nicht nur fest, was ist. Sie ist eine wundervolle untreue Buchhalterin, die die Bilanzen fälscht und einen guten Ausgang des Lebens behauptet, wo dieser noch nicht abzusehen ist. Sie ist vielleicht die stärkste der Tugenden, weil in ihr die Liebe wohnt, die nichts aufgibt, und der Glaube, der den Tag schon in der Morgenröte sieht.


(Fulbert Steffensky)

Wie gestaltet sich nach dem Einzug das "Gemeinschaftliche Wohnen" in der Schillerstrasse?

Bitte öffnen Sie die Bilderserie.

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